
Ein Reisebericht.
Aisha, Gülü, Hannah-Sophia, Timon, Christian und Philipp waren auf Entdeckungsreise. Sie erkundeten die Herkunftsländer ihrer Mitschülerinnen. Zuerst fuhren wir in das Land von Christian, nach Peru. Christian zeigte uns auf dem erleuchteten Globus den Weg.
Seine Eltern hatten ihm viele peruanische Gegenstände mit in die Schule gegeben. Instrumente, traditionelle Püppchen, einen Poncho, eine bunte Decke, Mützen und Panflötenmusik. An einem Tag gab es ein peruanisches Mittagessen, das uns Frau Ries persönlich vorbei gebracht hatte.
Christian war mächtig stolz darauf, uns das Land seiner Mama zu zeigen. Durch die Woche in Peru haben wir Christian noch einmal ganz neu kennen gelernt. Aisha mochte die aus den Anden stammenden Rasseln gern schnappen, und sie hat ein sehr gutes Händchen, um das kleine Lama zu bändigen. Philipp liebte die spanische Ansage auf Christians Taste. Er mochte sie jeden Morgen immer als erster hören. Hannah-Sophia gefiel sich mit der schönen Alpakawollmütze. Wir alle waren von der Gastfreund-schaft der Peruaner beeindruckt. Die Reise nach Peru machte uns sehr neugierig auf die noch kommenden Abendteuer.
Wir fragten uns, ob Hannah-Sophia die Mütze in der Türkei noch brauchen würde, und ob wir die Knotenschriftschnüre mitnehmen sollten? Sicher ist sicher, dachten wir und packten alles ein.
Denn weiter führte uns Gülü auf unserer Weltreise in die Türkei.
Mit Gülü wurden wir in einem türkischen Hamam von Rosenduft und Räucherwerk verwöhnt. Gülü zeigte uns wie man so richtig entspannt, und am Ende waren (fast)
alle eingeschlafen.
In der Türkei ist der Halbmond auf der Flagge zu sehen. Wir wollten ihn genauer untersuchen und luden ihn ein, herunter zu kommen. In 1001 Nacht geschehen unglaubliche Dinge. So konnten wir auf dem Mond reiten.
Timon hat es sichtlich Spaß gemacht. Aber dann haben wir ein noch größeres Abenteuer gewagt und sind auf den Basar gegangen, um nach einem fliegenden Teppich Ausschau zu halten. Glück hatten wir, dass Gülü so gut handeln kann, denn so waren wir gut beraten und der Test des fliegenden Teppichs so atemberaubend schön, dass wir am liebsten geblieben wären.
Gülü lud Hannah-Sophia als erste ein, mit ihr auf dem Teppich zu fliegen.
Philipp fand es auch ganz okay, wollte aber lieber wieder festen Boden unter den Füßen haben. Christian flog locker bis zum Mond und fand das ganz normal.
Wir essen in der Türkei Baklava und trinken Ayran.
Aisha untersuchte auf dem Basar die Qualität der Teppiche. Ob sie so gut sind wie algerische Teppiche, wollte uns Aisha nicht verraten, noch nicht!
Dann war schon die zweite Woche um und wir fuhren weiter.
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